Mehrfachverriegelungen für Notausgänge und Paniktüren

Die ASSA ABLOY Sicherheitstechnik GmbH entwickelt die bewährten effeff-Mehrfachverriegelungen weiter und präsentiert sie unter dem neuen Markennamen ASSA ABLOY. Dazu zählen Mehrfachverriegelungen für Sicherheitsanwendungen, die speziell für den Einsatz in RC3/RC4-Türen weiterentwickelt wurden, wie beispielsweise die elektromechanische Mehrfachverriegelung 819N sowie die Motormehrfachverriegelung 519N.

Die neue Fallentechnologie der Mehrfachverriegelungen erfüllt die Anforderungen nach DIN EN 179 und in Kombination mit den ASSA ABLOY-Panikstangen die DIN EN 1125.

Dank ihrer Universalität und den Umstellmöglichkeiten benötigen Händler und Verarbeiter weniger Varianten auf Lager. Die Schlösser sind DIN links/rechts verwendbar, die Steuerfalle ist umschraub- und die Panikfunktion umstellbar. Die elektromechanische Variante lässt sich von Arbeits- auf Ruhestrom umstellen und der Nennspannungsbereich liegt zwischen 12 und 24 Volt (DC).

Die neuen Schlossvarianten sind modular aufgebaut und die Schlosskastenmaße sind identisch. Das erleichtert einen späteren Austausch.

Einbinden von Kontrollfunktionen in die elektromechanische Variante 819N
Zusätzlich zu den verbesserten mechanischen Vorteilen des 319N  in allen Varianten bietet die Mehrfachverriegelung 819N eine neue Anschlusstechnik durch die 4-Draht Hi-O Bustechnologie. Über ein zusätzliches I-O-Modul lassen sich unterschiedliche Schlosszustände abfragen. Das 819N verfügt zudem über einen integrierten Schließblechkontakt sowie eine Zustandsabfrage der gesteuerten Drückernuss.

Neuartiger Schutz vor Manipulation
Die Motormehrfachverriegelung 519N basiert ebenfalls auf der Hi-O Bustechnologie und ist mit einem neuen, mechanisch betätigten Schließblechkontakt ausgestattet.

Die Hi-O Bustechnologie bietet einen neuartigen Schutz vor Manipulation des Schlosses über das Anschlusskabel: Schloss und IO-Modul können über die Funktion „Buskonfiguration speichern“ gegen Manipulation durch Angriff über das Anschlusskabel geschützt werden. Eine Manipulation durch Fremdspannung, Überbrücken der Steuerdrähte oder Anschluss eines externen IO-Modules ist nicht möglich. Dies bietet einen wesentlichen Sicherheitsvorsprung gegenüber herkömmlichen Magnetspulen- oder Motorschlössern ohne digitale Datenübertragung.

Allen Schlössern gemeinsam sind die gehärteten Riegel, die die Sicherheit weiter erhöhen: Die Riegel bieten eine Oberflächenhärte von 60 HRC und entsprechen damit den Anforderungen an Schlösser gemäß RC4 der DIN EN 1627 für einbruchhemmende Türen.

Die Schlösser bieten zudem eine höhere Riegelhaltekraft. Die DIN 18251 und EN 12209 verlangen in der höchsten Klasse 10 kN, die Riegel der effeff-Schlösser erreichen bei der seitlichen Riegelbelastung sogar 20 kN.